Unabhängig, frei und selbstständig. Als virtuelle Assistenz entscheidest du, wann, wo und wie du arbeiten möchtest. Als virtuelle Assistenz hast du die maximale Flexibilität, deinen Lifestyle so zu gestalten, wie du es gerne hättest. Jeden Morgen ausschlafen? Kein Problem. Verlängertes Wochenende? Sehr gerne! Klingt nach einem Traumjob? Wenn du es richtig anstellst, definitiv!
Was virtuelle Assistenz genau bedeutet und wie du dich als virtuelle Assistenz haupt- oder nebenberuflich Selbstständig machen kannst, erfährst du in diesem Artikel.
Virtuelle Assistenz, abgekürzt VA (oder VPA für virtuelle persönliche Assistenz) bedeutet im weiten Sinne, dass du die Aufgaben eines Auftraggebers übernimmst, die vom Kerngeschäft abhalten. Virtuell bedeutet, dass du nicht vor Ort sein musst. Büro- und Anwesenheitspflicht adé. Du erledigst all deine Aufgaben digital. Was du dafür benötigst, ist lediglich ein Laptop und eine stabile Internetverbindung. Im Gegensatz zum deutschsprachigen Sprachraum sind virtuelle Assistenten*innen in englischsprachigen Ländern schon weiter fortgeschritten.
Sowohl für Arbeitgeber (deine Kunden), als auch für dich, als virtuelle Assistenz, eröffnen sich einige Vorteile mit der Zusammenarbeit. Arbeitgeber zahlen nur für tatsächlich geleistete Arbeit und sparen sich die Mietkosten für Büroräume. Das Beschäftigungsverhältnis ist ortsunabhängig. Dadurch können Arbeitgeber und virtuelle Assistenz weltweit zusammenarbeiten, sodass die Auswahl sowohl für Arbeitgeber, als auch für VA’s nicht örtlich beschränkt ist. Was das für dich bedeutet? Mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung, mehr Zeit. Denn du sparst dir Arbeitswege. Arbeitest dann, wenn du produktiv bist und kannst dich jederzeit dazu entscheiden, deinen Ort flexibel zu wechseln (Umzug, Reisen, …).
Als virtuelle Assistenz hast du riesige Aufgabenbereiche, aus denen du wählen kannst. Als “Neueinsteiger” kannst du problemlos Aufgaben übernehmen, für die du wenig bis kein Vorwissen benötigst. Administrative Aufgaben wie zum Beispiel Telefonservice, Recherchen, Terminorganisation, Kalender Management, Reiseplanung- und Buchung, Rechnungen/ Überweisungen und die Vorarbeit der Steuererklärung werden gerne outgesourced und an VA’s übergeben.
Bist du bereits “Experte*in” auf einem Gebiet oder möchtest dich direkt zu Beginn deiner VA Karriere auf einen Bereich spezialisieren, profitierst du von einigen Vorteilen…
Die größte Nachfrage liegt meiner Erfahrung nach bei virtueller Assistenz im Online Marketing. Durch das schnelle Wachstum der Digitalisierung und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Tools und Systemen haben Unternehmen einen großen Bedarf, virtuelle Assistenten*innen hinzuzuziehen. Daher habe ich die Virtual Assistant Workademy für VA’s im Online Marketing gegründet. Hier erhältst du den Wissens-Input durch Experten und die Unterstützung, die du brauchst, um als virtuelle Assistenz im Online Marketing sichtbar zu werden und dir eine erfolgreiche und umsatzstarke haupt-oder nebenberufliche Selbstständigkeit aufzubauen. Durch regelmäßige Workshops, virtuellen Co-working Sessions, einer Community mit Gleichgesinnten und neueste Projekt- & Jobangebote aus meinem Netzwerk bekommst du wirklich alles, was du für deinen Start als virtuelle Assitenz im Online Marketing benötigst. Du möchtest mehr darüber erfahren? Hier entlang!
Ich möchte dir zunächst einige Aufgabengebiete vorstellen, die du als virtuelle Assistenz im Online Marketing übernehmen kannst:
Die Aufgabenliste ist endlos und erweitert sich ständig. Selbst im Online Marketing kannst du dich noch spezifischer auf einen einzigen Bereich konzentrieren und darin Experte*in werden. Du wirst schnell herausfinden, welche Aufgaben dir am meisten Spaß bereiten und dir leicht von der Hand fallen.
Beide Seiten haben natürlich ihre Vor- und Nachteile. Wenn du eine sehr besondere Fähigkeit vorzuweisen hast oder dich selbst auf einen Bereich spezialisiert hast, kannst du mit deiner Expertise anderen Bewerbern gegenüber natürlich immer mehr punkten.
Bist du breiter aufgestellt, variieren deine Aufgaben meistens von Kunde zu Kunde und teilweise sogar innerhalb eines Projektes für einen einzigen Kunden. Das macht deine Arbeit flexibel und abwechslungsreich. Generell kommt es immer darauf an, womit du dich wohl fühlst und was dir am besten liegt. Schwimmst du lieber wie beim schnorcheln an der Oberfläche und überblickst mehr Aufgaben von oben oder tauchst du lieber tief und konzentrierst dich auf wenige Aufgaben, steigst dafür intensiver rein?
Ein Freelancer bietet ebenso wie eine VA Dienstleistungen für Unternehmen auf selbstständiger Basis an. Ein Auftraggeber entscheidet sich für einen Freelancer, wenn er ein direktes Projekt hat oder für eine Übergangszeit jemanden zur Unterstützung benötigt. Dies können kleine einmalige Aufgaben sein oder auch Projekte über mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre.
Virtuelle Assistenten übernehmen in der Gegenüberstellung Aufgaben aus dem Tagesgeschäft und werden eher für eine längerfristige Zusammenarbeit mit ins Unternehmen geholt. Sie sind tiefer im Unternehmen eingebunden und habe eine höhere Identifikation mit den Unternehmenswerten und der langfristigen Vision.
Es gibt mittlerweile zahlreiche Portale, die speziell auf virtuelle Assistenten ausgerichtet sind. Aus meiner Erfahrung sind Facebook Gruppen mitunter die besten Anlaufstellen, um erste Projekte zu akquirieren. Hier suchen auch kleine Unternehmen, Start-Ups und private Personen, die gerade am Anfang ihrer Selbstständigkeit sind, nach virtuellen Assistent*innen für temporäre und langfristige Zusammenarbeit. Auch das Empfehlungsgeschäft und dein Netzwerk spielt eine wichtige Rolle bei der Suche nach deinem perfekten Kunden. Ich empfehle dir, dass du dein Netzwerk mindestens genauso gut pflegst, wie die deine Pflanzen zu Hause. Bist du schon Teil meines Netzwerks? Schau vorbei!
Zu allererst: Du bestimmst dein Gehalt selbst. Ob du nun auf Stundenbasis abrechnest oder Projektbezogen. Was du in deinem Gehalt unbedingt einberechnen solltest, sind die Ausgaben, die dein normaler Arbeitgeber in einer Festanstellung normalerweise zahlen würde (monatliche Lohnnebenkosten, Krankheits- und Urlaubszeiten, etc.). Diese zahlst du natürlich selbst, sobald du dich selbstständig machst. Überlege dir, wie viel Geld du am Ende des Monats auf deinem Konto sehen möchtest, wie hoch deine Fixkosten sind und wie viele Ausgaben du hast. Rechne dir aus, wie viele Stunden du in der Woche arbeiten möchtest. Als absolute (!) Untergrenze sind 30€ pro Stunde aus meiner Erfahrung ein Anfang. Nach und nach kannst du deinen Stundenlohn erhöhen. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.
Ich hoffe, dass du dir bis hierhin einen kleinen Einblick in die Welt der virtuellen Assistenz verschaffen konntest. Hast du Fragen zum Thema virtuelle Assistenz? Schreib mir deine Frage in den Kommentar.
Du bist an meiner Workademy interessiert? Hier erfährst du weitere Infos.
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