Home-Office : 5 Tipps, wie du als Virtuelle Assistenz den Fokus behälst

Viele Menschen haben bereits die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Auch wenn das Home-Office viele Vorteile mit sich bringt, gibt es doch einige Herausforderungen, mit denen man erst umgehen lernen muss. Vielleicht startest du gerade erst in die Virtuelle Assistenz und musst dich daran gewöhnen, deinen Tag ohne feste Strukturen von außen zu planen. Oder du bist schon länger als VA von zu Hause aus tätig, aber du hast das Gefühl zu vereinsamen und fragst dich, ob das auf Dauer das Richtige für dich ist.

Ich habe dir meine 5 besten Tipps zum Arbeiten im Home-Office zusammengefasst, damit du die perfekte Routine für dich findest und wieder mehr Spaß und Produktivität in deine Arbeit bringst.

Home-Office Tipp 1: Richte dir einen eigenen Arbeitsplatz ein

Wenn du erst den Küchentisch oder die Couch freiräumen musst, ist es schwierig, in den Arbeitsmodus zu kommen. Genauso gilt es auch andersherum, wenn du mit deinem Laptop im Bett liegst, machst du dir entweder deinen Schlafrhythmus kaputt oder du kommst nicht in die Umsetzung, weil dein Körper registriert, dass du an einem Ort zum Ausruhen bist.

Sich einen eigenen Büroplatz mit gutem Bürostuhl, einem Monitor und all dem, was sich für dich und deinen Körper gut anfühlt, einzurichten, hilft dir dabei, Arbeit und Entspannung auch im Home-Office getrennt zu halten.

Home-Office Tipp 2: Störquellen vermeiden

Wer kennt es nicht? Der automatische, meist unbewusste Griff zum Handy. Wir bekommen Nachrichten über WhatsApp, E-Mail-Benachrichtigungen und andere Pop-ups über Facebook und Co. Ein Klick und der Fokus verabschiedet sich.

Deshalb: Schalte unbedingt alle Störquellen bzw. Benachrichtigungen aus und trenne Zeiten, in denen du in den Workmode kommst und konzentriert arbeitest von solchen, in denen du dein Handy und deine Benachrichtigungen checkst.

Home-Office Tipp 3: Erkenne deine Lieblings-Prokrastinationen

Bei der eine muss plötzlich noch Wäsche gewaschen werden, der andere geht lieber mal kurz einkaufen, der nächste möchte unbedingt die eine Folge der Netflix-Serie zu Ende schauen – in der Selbstständigkeit ist alles erlaubt, solange es der Regeneration dient und nicht deine Arbeit beeinträchtigt. 

Dinge im Haushalt oder Netflix sollten keine Form der Prokrastination sein, erkenne „Aufschieberitis“ und verändere etwas an deinem Arbeitsumfeld und in deinem Aufgabengebiet, wenn du an deinem Verhalten immer wieder merkst, dass du dich genau jetzt dem Ausräumen der Spülmaschine widmest, weil du prokrastinierst. Deshalb: Beobachte dich selbst und finde deine ganz persönliche Lieblingsprokrastination heraus. Hinterfrage, warum du das gerade jetzt tust und vor welchen Aufgaben du dich drückst. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, also fühle dich nicht schuldig, wenn du dich mal wieder beim Aufschieben einer Aufgabe erwischst, sondern mache dir bewusst, warum du das tust und wie du dein Verhalten ändern kannst.

Home-Office Tipp 4: Austausch mit Gleichgesinnten

Suche dir Gleichgesinnte, mit denen du auf Augenhöhe reden kannst. Im besten Fall pusht ihr euch gegenseitig, setzt euch gemeinsame Ziele und checkt regelmäßig, ob ihr diese auch erreicht habt. Mein Tipp: Vereinbart Co-Working- und Deep-Dive-Sessions, in denen ihr mit der Pomodoro-Technik den vollen Fokus behaltet. Arbeitet also konzentriert für 50 Minuten und macht dann 10 Minuten Pause, in denen ihr überprüft, ob ihr alle geschafft habt, was ihr euch vorgenommen habt.

Ein Tool, das dir dabei hilft, Gleichgesinnte zu finden und zusammen mit ihnen Pomodoro-Sessions durchzuführen, ist Focusmate. Hier kannst du virtuell mit Co-Working-Partner aus der ganzen Welt zusammenarbeiten. 

In der VA Workademy, meiner Akademie für VA’s, die sich weiterbilden, ihr Business voranbringen und mit anderen VA’s austauschen wollen, veranstalten wir regelmäßig Co-Working-Sessions, in denen wir in die Umsetzung kommen, uns gegenseitig motivieren und gemeinsam an unseren Zielen arbeiten.

Home-Office Tipp 5: Hör auf dich selbst und erlaube dir, deinen eigenen Weg zu finden

 Letztendlich weißt du am besten, was für dich funktioniert und auch nur du kannst es herausfinden. Wenn jemand gute Erfahrungen mit bestimmten Tipps gemacht hat, müssen diese nicht automatisch auch für dich funktionieren.

Jeder tickt anders. Die einen haben Familie und sind froh, sich durch einen wegfallenden Arbeitsweg Zeit zu sparen, andere sind genau dankbar für einen Arbeitsweg, auf dem sie sich morgens schon aufs Fahrrad schwingen und so in Bewegung kommen oder abends die Gedanken an die Arbeit im Büro lassen zu können, statt sie mit nach Hause zu nehmen.

Ich denke, die Mischung macht’s – höre auf dein Bauchgefühl und tue das, was sich für dich am besten anfühlt.

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